Erasmus+ Austausch nach L’Escala – Ein unvergessliches Erlebnis
Vom 10. bis 15. November 2025 hatten wir, sieben Schülerinnen und Schülern der Klasse 10a des Inge-Deutschkron-Gymnasiums, die besondere Gelegenheit, am Erasmus+-Austauschprojekt in L’Escala (Spanien) teilzunehmen. Unser Partner war das Institut El Pedró, mit dem wir im Rahmen des Projekts zum Thema „Wasser“ zusammenarbeiteten. Ziel des Austauschs war es, unsere Englisch- und Spanischkenntnisse zu verbessern, neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln und internationale Kontakte zu knüpfen.
Nach unserer Ankunft in Barcelona fuhren wir etwa zweieinhalb Stunden mit dem Bus nach L’Escala, wo uns unsere Gastfamilien herzlich empfingen. Anfangs waren wir etwas aufgeregt, aber die Offenheit und Freundlichkeit der Familien nahmen uns schnell alle Sorgen. Das Leben dort war eine tolle Erfahrung – wir konnten viel Spanisch und Englisch sprechen und gleichzeitig den spanischen Alltag kennenlernen.
In den folgenden Tagen nahmen wir am Schulprogramm des Institut El Pedró teil und arbeiteten in Workshops und Projekteinheiten zum Thema Wasser — ökologisch, historisch und kulturell. Der Dienstag begann mit einer offiziellen Begrüßung und der Vorstellung des Wochenprogramms. Anschließend besuchten wir die Ruïnes d’Empúries, wo uns die historischen Überreste der griechisch-römischen Siedlungen einen lebendigen Einblick in die Vergangenheit gaben. Später informierten wir uns im Museu Anxova i la Sal über die regionale Tradition der Salzgewinnung und Fischerei, was uns zeigte, wie sehr die Geschichte des Ortes mit dem Meer verbunden ist.
Am Mittwoch fuhren wir nach Figueres, um das Dalí-Museum zu besuchen. Viele von uns kannten zuvor nur einzelne Bilder von Dalí, aber das Museum hat uns alle überrascht. Die riesigen Installationen, die ungewöhnlichen Formen und die komplett andere Art von Kunst haben uns richtig beeindruckt.
Der Donnerstag war vollständig dem Projekt „Digital Water Map“ gewidmet. Zuerst besuchten wir ein Museum, in dem wir weitere Informationen zu den Gewässern und der Wasserlandschaft der Region erhielten. Anschließend arbeiteten wir den ganzen Tag gemeinsam mit unseren Austauschschüler*innen an der digitalen Wasserkarte. Am späten Nachmittag fuhren wir zusammen nach Girona und erkundeten die Altstadt.
Am Freitag führten wir gemeinsam unsere Evaluation des Projekts durch und ließen die Woche zusammen mit den spanischen Schülerinnen und Schülern ausklingen. Am Samstag traten wir schließlich die Rückreise nach Berlin an.
Rückblickend war das Erasmus-Projekt für uns alle eine unglaubliche Erfahrung. Wir haben nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch gelernt, offen auf neue Menschen zuzugehen: Wenn man mit jemand Fremdem sprechen möchte, muss man selbst den ersten Schritt machen. Besonders beeindruckt hat uns die Herzlichkeit der spanischen Schülerinnen und Schülern und Gastfamilien, die uns sofort das Gefühl gaben, willkommen zu sein.
Das Projekt hat unseren Horizont erweitert und gezeigt, wie schön so ein Austausch ist. Wir würden jederzeit wieder teilnehmen und empfehlen allen, diese Chance zu ergreifen. Es war eine Woche voller Lernen, gemeinsamer Erlebnisse und neuer Freundschaften — eine Erfahrung fürs Leben.






