Austausch Berlin-Riwne 2026

In der ersten Juniwoche fand ein Austausch mit einer Gruppe ukrainischer Schülerinnen und Schüler statt. Vor dem Austausch haben wir uns oft in der Schule getroffen und das Programm überlegt.

Am Sonntag holten die Familien ihre Austauschschüler:innen ab und lernten sie kennen. Meine Familie hat ein Mädchen aufgenommen. Sie und die anderen Jugendlichen waren sehr nett und freundlich. Am Montag trafen wir uns um 09 Uhr in der Schule. Wir zeigten den Gästen unsere Schule und erzählten ein bisschen über das Schulprogramm. Nach der Schulführung begleiteten sie uns zu ein paar Unterrichtsstunden und konnten zusehen, wie unsere Stunden normalerweise ablaufen. Mittags besichtigten wir die Ausstellung „Alltag im Krieg“ in unserer Aula. Wir haben uns über den Alltag im Kriegsgebiet Ukraine informieren lassen. Danach war unser Programm zu Ende und wir konnten Zeit mit den ukrainischen Jugendlichen verbringen.

Am Dienstag haben wir eine Stadtführung durch Berlin durchgeführt. Wir waren von 09 bis 14 Uhr unterwegs und haben die meisten und interessantesten Sehenswürdigkeiten gezeigt und angeguckt. Am nächsten Tag besuchten wir das Rathaus Pankow und ließen uns über viele Sachen informieren. Danach hatten wir wieder Zeit, um etwas mit den Jugendlichen zu unternehmen und uns besser kennenzulernen.

Am Donnerstag stand ein Museumsworkshop auf dem Plan. Im ersten Teil sprachen wir über Dinge, die wir lieben und die wir unbedingt machen wollen. Wir haben all diese Dinge gezeichnet und auf große Plakate übertragen. Im gesamten Austausch unterhielten wir uns viel mit den ukrainischen Jugendlichen. Am Abend beschäftigten wir uns mit ukrainischen Traditionen. Die Jugendlichen und ihre Lehrerinnen zeigten uns auch durch Videos ihre Schule und sprachen viel über Traditionen. Herr Walter hat allerdings auch wichtige Aspekte über die deutsche Kultur genannt und erklärt. Nach dem Austausch über Kultur und Traditionen haben wir alle zusammen gegrillt und uns über viele andere Dinge unterhalten.

Am letzten Tag waren wir im Technikmuseum. Dort sahen wir interessante Dinge und konnten viel ausprobieren. Das hat Spaß gemacht. Die ukrainischen Jugendlichen haben es genauso gefeiert wie wir. Anschließend machten wir alle zusammen ein Picknick im Park am Gleisdreieck und verbrachten eine schöne Zeit. Am Samstag war schon die Abreise.

Wir haben in dieser Woche alle diese Zeit genossen und gefeiert. Jetzt haben wir neue Freunde aus einem anderen Land. Wir wissen alle, dass die Situation in der Ukraine nicht gut ist, und ich finde es fantastisch, dass unsere Schule an solchen Projekten teilnimmt und sowas organisiert.

Für die Austauschgruppe: Viktoriia Krupnitska