Mission Rescue: Unsere Schule beim RoboCup

Am 14. und 15. Februar 2026 wurde es technisch, spannend und manchmal auch ziemlich nervenaufreibend: Zehn Teams des Inge-Deutschkron-Gymnasium aus den Jahrgängen 7 bis 11 traten beim Qualifikationsturnier des RoboCup Junior Qualifikationsturnier Berlin an. Austragungsort war der Bunsensaal in der WISTA, dem Wissenschafts- und Technologiepark in Berlin-Adlershof. Das ist ein passender Ort für so viel Innovationsgeist.

Zwei Tage lang drehte sich alles um Sensoren, Programmcode, Taktik und starke Nerven. Beim RoboCup Junior entwickeln Schülerinnen und Schüler eigenständig Roboter, die in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Neben Rescue gibt es übrigens auch die Kategorien Soccer (Roboter-Fußball) und OnStage (kreative Bühnenperformances mit Robotern). Technik trifft hier auf Teamgeist und manchmal sogar auf Showtalent.

Das IDG in der Kategorie Rescue

Unsere Schule trat ausschließlich in der Kategorie Rescue Line an – einer Disziplin, die es in sich hat. Dabei muss ein autonom fahrender Roboter einer schwarzen Linie auf dem Boden folgen, Hindernisse überwinden, Unterbrechungen der Strecke meistern und am Ende sogar „Opfer“ in einer Rettungszone erkennen und bergen. Präzise Sensorik, durchdachte Programmierung und eine clevere Strategie sind hier entscheidend.

Wir waren stark vertreten:

  • 4 Teams starteten in der Kategorie Rescue Line Entry
  • 6 Teams traten in der Kategorie Rescue Line an

Schon in den Vorbereitungsphasen war die Konzentration greifbar. Und dann diese besonderen Momente: Wenn der Roboter exakt so reagierte wie geplant, eine schwierige Passage meisterte oder nach einem unerwarteten Problem doch noch ins Ziel fand, dann war die Freude riesig.

Spannung bis zur letzten Runde

Angesichts der starken Konkurrenz war schnell klar, dass das Niveau hoch ist. Umso erfreulicher sind die Ergebnisse unserer Teams:

  • Team Saté (Samuel und Tengis, beide Jg. 9) erreichte einen starken 7. Platz.
  • Team NikBit (Christian und Cameron, beide Jg. 10) belegte Platz 9.

Die übrigen Teams platzierten sich im hinteren Mittelfeld und zeigten ebenfalls durchweg gute Leistungen. In einem anspruchsvollen Teilnehmerfeld mitzuhalten, ist alles andere als selbstverständlich und jede gelöste Herausforderung, jede verbesserte Fahrt und jede gemeisterte Rettungsmission war ein Erfolg für sich.

Für die besten fünf Teams des Turniers ging es weiter zu den German Open im März in Köln. Auch wenn sich von unseren Teams in diesem Jahr leider keines qualifizieren konnte, nehmen alle etwas viel Wichtigeres mit nach Hause: Erfahrung, neue Ideen und jede Menge Motivation.

Mehr als nur ein Wettbewerb

Was dieses Wochenende besonders gemacht hat, war nicht nur die Technik. Es war das gemeinsame Tüfteln, das gegenseitige Unterstützen, das Mitfiebern bei jedem Lauf. Unsere Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, wie viel Kreativität, Ausdauer und Teamgeist in ihnen steckt.

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb. Das ist sicher!
Die Roboter werden weiter optimiert, neue Strategien getestet und im nächsten Jahr greifen wir wieder an.

Hier noch einige Eindrücke vom Wochenende: